H2 - beste Chancen für Schleswig-Holstein

 

„Schleswig-Holstein hat sowohl bei der Herstellung als auch bei der Nutzung von grünem Wasserstoff beste Standortbedingungen“ sagt Prof. Dr. Frank Osterwald. Die Wirtschaftsjunioren Schleswig und IHK Flensburg hatten den Geschäftsführer der EKSH zum IHK Selker Abend eingeladen, um vor Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Chancen des Energieträgers H2 einzuordnen.


Wasserstoff wird vor allem in der Industrie und bei der Mobilität auf längeren Strecken oder größeren Nutzlasten seine Vorteile ausspielen können. Der physikalische Nachteil liegt in der Umwandlung von Strom und Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff. Weniger als 70 % der eingesetzten Energie kann als speicherbarer Wasserstoff erzeugt werden. Der Rest ist Wärme. Gelingt es die Wärmeenergie ebenfalls zu nutzen, sind Wirkungsgrade von 90% erreichbar. Damit erhöht sich die Wirtschaftlichkeit.

 

Gerade der Norden Schleswig-Holsteins ist geeignet den grünen Strom für den Herstellungsprozess zu erzeugen. Wir benötigen dafür mutige Unternehmer/innen, einen einfachen und verlässlichen Rechtsrahmen und den Ausbau der Erzeugung von erneuerbaren Energien.


Stefan Wesemann